
Viandar cun vista al Piz Mundaun
Heute nutzen wir das Gratisbusangebot der Region Surselva mit dem Wanderbus, der uns von Vella nach Triel bringt, wo wir den Aufstieg zum Hitzeggerkopf in Angriff nehmen. Nun öffnet sich das weite Panorama, das von den Berner Alpen bis ins Prättigau reicht. Dank der geschenkten Höhenmeter bleibt umso mehr Zeit, die einfache Gratwanderung vorbei am «Indianerloch» zur Aussichtsplattform beim Piz Mundaun zu geniessen. Am Anfang noch etwas steil, geht es später dann gemütlich nach Cuolm Sura, von wo wir wiederum mit dem Wanderbus nach Surcuolm gelangen.

Sommer auf dem Eggberg
Der Eggberg bei St. Antönien ist im Winter ein beliebtes Ziel der Skitourengeher, das im Sommer durchaus auch die Wandernden zu begeistern vermag. Der Aufstieg durchs Alpbachtobel und übers Vordersäss wird auf dem Gipfel mit herrlicher Ruhe und toller Aussicht belohnt. Der Abstieg erfolgt über den Jenazer Säss, vorbei am mächtigen Schlangenstein und entlang dem wilden Gafierbach zurück zum Ausgangspunkt, der Walsersiedlung St. Antönien.

VIP-Angebot für Wanderpassinhaber:innen: Rundum Prätsch
Durch den berühmten Eichhörnliwald in Arosa führt diese vielfältige Wanderung zunächst nach Maran und entlang der hügeligen Landschaft rundum Prätsch. Über die Scheidegg öffnet sich der aussichtsreiche und interessante Teil dieser herrlichen Tour. Vom höchsten Punkt gelangt man zum rota Tritt wo der ganze Talkessel des Schanfigg's zu Füssen liegt. Mit dem letzten Abschnitt verläuft der Weg durch einen Föhren-Fichtenwald, der auch mit einzelnen Arven bestückt ist. Vorbei an der Lengwiser Ussicht erreicht man schliesslich den schönen Obersee in Arosa, der noch etwas zum verweilen einlädt.

Angebot Krebsliga Graubünden: Im Prättigau isch eifach hübsch!
Das mittlere Prättigau will erwandert werden. Wir starten am Bahnhof Schiers und steigen hoch zum Ortsteil Fajauna. Rasch werden wir feststellen, dass das Prättigau einfach ein wunderschönes Tal ist. Es öffnen sich eindrückliche Blicke in Richtung Klus (Landquart) bzw. in Richtung Weisshorn. Durch den vorwiegend von Buchen geprägten Mischwald steigen wir wieder ab und erreichen bald den Lunden. Ab hier geht es in einem sanften Auf und Ab gemütlich nach Jenaz.

La cuntrada selvadia intacta en la Val Cluozza
Zernez liegt am Fusse des Murtaröl und hier beginnt auch der Aufstieg zu dessen Gipfel. Wir suchen uns die unbekannten Pfade bis zur Grenze des Nationalparks. Bei Bellavista ist der Name Programm, denn hier eröffnet sich ein herrlicher Blick in die weitgehend unberührte Natur der Val Cluozza. Unser Weg führt uns der Nationalparkgrenze folgend zurück ins Tal zu unserem Ausgangspunkt Zernez. Der Feldstecher ist auf dieser eindrucksvollen Tour absolut empfehlenswert.
Zum Steinmännli auf dem Hochwang
In Triemel startet unsere Tour zur höchsten Erhebung in der Hochwangkette. Den Maiensässen von Pagiger Bleis vorbei erreichen wir noch vor der Mittagszeit den Hochwang und machen dort eine grössere Znünipause. Das grosse Steinmännli ist ein tolles Fotosujet mit dem Rundum-Panorama als passenden Hintergrund. Die Mittagsrast machen wir anschliessend unterwegs im langen Abstieg, welcher uns über den Grat, am Rothora vorbei und weiter über die Alp Pawig bis nach Furna-Hinderberg führt. Vielleicht reicht's vor der Retourfahrt noch für einen Cheese Cake.

VIP-Angebot für Wanderpassinhaber:innen: Die kleinen Schätze des Val Müstair
Das Element Wasser begleitet diese Wanderung im östlichen Zipfel des Kantons Graubünden im Biosfera Val Müstair. Neben den schmucken Häusern mit ihren wunderschönen Wandmalereien und Scrafitto führt diese Tour vorbei an einer Mühle, in der bis heute noch Korn gemalen wird. Die sogenannte Aual lädt uns ein die Schuhe auszuziehen und in dem erfrischenden Wasser, wo früher als Bewässerungssystem diente, ein Fussbad zu nehmen. Kurz vor Müstair führt der Weg an einem atemberaubenden Wasserfall, dem Cascada da Pisch, entlang. Dem wilden Rombach folgend endet die Wanderung beim Kloster in Müstair.

Angebot der Krebsliga Graubünden: Erste-Hilfe-Kräuter am Wegesrand
Im Sommer/Herbst ist man gerne draussen und schon ist es passiert: Ein Insektenstich, Blasen an Händen/Füssen, eine kleine Schnittwunde, ein versehentlicher Griff in die Brennnesseln oder Nasenbluten! Nicht immer führt man eine Wanderapotheke oder Ähnliches mit, dann ist es hilfreich zu wissen, wie man sich unmittelbar am Wegesrand Linderung verschaffen kann. Bei dieser abendlichen Kräuterwanderung lernt ihr die wichtigsten Erste-Hilfe-Kräuter, deren Wirkung und Anwendung kennen. Zudem gibt es weitere spannende und erstaunliche Informationen zu den kleinen Naturwundern.

Plaschairs da chamona a Cuvercal
Die Cuvercalhütte gehört der SAC-Sektion Rätia und rühmt sich als "einfach und genial". Dies nehmen wir uns zum Motto, wenn wir mit dem Bus Alpin zum Parkplatz Tguma und damit zu unserem Ausgangsort hoch über Wergenstein fahren. Hier machen wir uns auf die Socken, steigen über die Farcletta digl Lai Pintg zur Hütte. Nach einer Rast steigen wir gestärkt ins Tal. Der Weg nach Sufers führt über den Glattabärg und lässt uns das Panorama über das Rheinwald ausgiebig geniessen.

Las istorgias da la crappa sur Mustér
Einst unter einer dicken Eisdecke verborgen, offenbart sich heute rund um die Muotta hoch über Disentis eine abwechslungsreiche Berglandschaft. Das Aaremassiv und seine Hunderte von Millionen Jahre alten Gesteine kennen besondere Geschichten. Die Gletscher und Bäche haben Täler entstehen lassen, in welchen sich Moore und Bergseen wie Schmuckstücke in der Landschaft entdecken lassen. Genauso grossartig präsentiert sich die Rundsicht auf die Medelser Gruppe und das Vorderrheintal bis nach Chur.

VIP-Angebot für Wanderpassinhaber:innen: Zum Wasserfall am Lag da Pigniu
Diese Rundwanderung beginnt in Pigniu und führt uns entlang grüner Wiesen und kühler Wälder. Zuerst geht’s leicht abwärts bis der Weg zur Staumauer hier dann knackig ansteigt. Doch der Anblick des türkisblauen Sees, umgeben von Bergen, entschädigt für die Anstrengung. Wir flanieren dem See entlang bis wir hinten im Tal die Wasserfälle erreichen. Der Rückweg führt uns auf der anderen Talseite zurück. Bevor wir das Dorf Pigniu erreichen, schlagen wir noch einen Haken auf Suworow's Spuren. Im Dorfbeizli des malerischen Dorfs Pigniu lassen wir den Tag ausklingen.

Regione Bernina: un viaggio nel tempo
Von der Alp Grüm blicken wir Richtung Poschiavo und wandern gemütlich zum Lagh da l‘Ombra. Die eindrücklichen Ausblicke zum Berninamassiv prägen diese wunderschöne Wanderung. In Cavaglia darf natürlich der Besuch des Gletschergartens mit den faszinierenden Gletschermühlen, welche vom Schluchtweg und den Brücken von Jürg Conzett erschlossen werden, nicht fehlen.

Angebot Krebsliga Graubünden: Bündner Herrschaft im Herbst
Was gibt es Schöneres, als im Herbst von oben der «Wimmlete» zuzuschauen? Genau: Eine gemeinsame Wanderung durch die Bündner Herrschaft! In Fläsch starten wir die heutige Tour, wandern durch den Steigwald hoch zum Martinsbrunnen und nach Magutters, hoch über der Stadt Maienfeld. Weiter geht es übers Äuli nach Jenins und durch den Buochald nach Malans.
L’atun sin la Senda Sursilvana
Uns erwartet eine längere Wanderung auf der Sonnenseite der unteren Surselva. Beschauliche Dörfer wechseln sich mit herbstlich gefärbten Wäldern ab. Dazwischen überwinden wir immer mal wieder ein steiles Tobel. Dies alles verschmilzt zu einer abwechslungsreichen Tour mit überraschenden Aus- und Tiefblicken auf die gegenüberliegenden Gipfel und Täler. Sicher bleibt auch Zeit, um den einen oder anderen Blick in die diversen Kirchen zu werfen, die wir unterwegs antreffen. Am Ziel in Andiast erwartet uns der verdiente Abschlusstrunk.

Angebot Krebsliga Graubünden: Der Weg ist das Ziel
Selten trifft ein Sprichwort so zu wie auf dieser Wanderung, denn bereits die gemeinsame Anfahrt mit der Luftseilbahn, die uns von Rhäzüns in das kleine Bergdorf Feldis bringt, ist ein Abenteuer. Feldis ist eine Oase der Ruhe inmitten einer imposanten hochalpinen Kulisse. Die einfache Rundwanderung führt uns durch Wiesen mit Alpenblumen und durch den Bergwald zum Aussichtspunkt "Thusisblick". Da gibt es neben einer herrlichen Aussicht auch Sitzmöglichkeiten, wo wir die Seele baumeln lassen können. Auf guten Forstwegen wandern wir im kühlenden Schatten des Waldes zurück ins Dorf.

Herbstliche Runde um den Wannenspitz
Die heutige Tour gilt im Winter als Paradies für Ski- und Schneeschuhtouren. Das bringt uns nicht vom Plan ab, hier den Herbst im Prättigau mit farbigen Wäldern und Wiesen zu geniessen. Wir fahren mit dem Postauto zur Walsersiedlung Furna. Die Wanderung durch die Nadelwälder ist ein Geheimtipp bei Pilzsammlern (muss unter uns bleiben!)! Wir umwandern den Wannaspitz und den Fadeur mit wunderschönen Ausblicken auf Calanda und Hochwang, ehe wir zum Hinterberg absteigen, wo das Postauto auf uns wartet.

Indian Summer am Flüelaberg
Durch den lichten Arvenwald steigen wir hinauf zur Bergstation der Pischabahn. Da die Bergbahn erst zur Wintersaison ihren Betrieb aufnimmt, bleibt Wandernden keine Wahl und die Höhenmeter werden zu Fuss zurückgelegt. Dafür haben wir hier die herrliche Landschaft praktisch exklusiv für uns. Auf einem breiten Grat wandern wir in Richtung Hüreli. Von hier haben wir einen grandiosen Ausblick ins Landwassertal und ins Prättigau. Der Abstieg erfolgt via Chaltboda hinuter zum Davosersee.

VIP-Angebot für Wanderpassinhaber:innen: Herbstwanderung am Fusse des Calandas
Über Michels Bündti und Fallböda gelangen wir zur Hochebene oberhalb des Zementwerks, wo wir eine unerwartete Hügellandschaft erblicken. Romanische Flurnamen wie Pramanengels wechseln sich ab mit deutschen Ortsbezeichnungen: Durchs Heratobel wandern wir unter dem Gürstiga Chopf zum Bärahag, wo die Felsrippe oberhalb Oldis einfach überwunden werden kann. Durch den herbstlichen Wald steigen wir ab zur Burgruine Lichtenstein; nach weiteren 200 Höhenmetern gemächlichem Abstieg erreichen wir Haldenstein.

A l’entrada da la Chavorgia Meir
Unsere schöne Höhenwanderung beginnen wir in Tiefencastel. Über alte Wege führt uns eine moderate Steigung hinauf nach Stierva. Die Landschaft präsentiert sich mit Wälder und Wiesen als sehr abwechslungsreich. Fast verlassen scheint der Weg, der uns immer wieder spannende Ein- und Ausblicke ins Albulatal eröffnet und uns letztendlich hinunter in die Schinschlucht zur Solisbrücke und damit zum Ziel unserer Wanderung bringt.

Ina riva da far bogn en Lumnezia?
Badestrände in der Umgebung rund um Ilanz? Vor rund neuneinhalb Tausend Jahren durchaus denkbar! Denn damals staute der Schuttkegel des Flimser Bergsturzes den Vorderrhein zu einem riesigen See, der die ganze Region unter Wasser setzte. Wir wandern entlang der ehemaligen Uferlinie des Sees und entdecken die vielfältigen Veränderungen der Landschaft durch Siedlungen, Landwirtschaft, Strassen, Sportanlagen, Kiesgewinnung. Gleichzeitig überschreiten wir eine geologische Trennzone mit interessantem Deckenbau.

Spassegiada circulara sin la terrassa sulegliva da Veulden
Das kleine Bergdorf Feldis, auf einer Sonnenterrasse im Herzen von Graubünden gelegen, gilt als alpine Ruheoase umgeben von imposanter Bergkulisse. Unsere Wanderung startet bei der Bergstation der Luftseilbahn und führt uns rund um Tgom’ Aulta und Mutta. Das grandiose 360-Grad-Panorama zieht sich von der Viamala-Schlucht über den Piz Beverin und das Domleschg bis in die Surselva und das Churer Rheintal. Die alpinen Moorlandschaften und die goldenen Lärchenwälder bilden parallel dazu ein reizvolles Ambiente. In Feldis geniessen wir die Ruhe, ehe wir mit der Luftseilbahn zurück ins Tal fahren

Nua ch’il favugn maschaida las colurs d’atun
Mit dem eindrücklichen Bau des Klosters Disentis im Rücken, verlassen wir das Dorf in Richtung Segnas und erreichen an der Fleischtrocknerei Sialm vorbei den Weiler Mumpé/Tujetsch. Wir folgen der Bahnlinie, flankiert von den eindrücklichen Erhebungen der Bergketten Garvera, Muraun und der Medelsergruppe. Zum Abschluss überqueren wir den Bach der Val Bugnei und erreichen unseren Zielort Sedrun. Selbstredend, dass wir es uns nicht nehmen lassen, vor der Heimfahrt in der La Conditoria von Reto Schmid die kleinste Nusstorte der Welt zu geniessen.
Auf dem Weinwanderweg unterwegs durchs Rheintal
Der Winter steht vor der Tür und der Wind weht die wenigen verbliebenen Blätter von den Bäumen. Der Fürstenwald lässt uns die Stille geniessen. Nach der Passage der Maschänser Rüfi öffnet sich der Blick ins Rheintal und auf den vielleicht bereits weiss gezuckerten Gipfel des Calandas. Nach Trimmis gehts stetig ansteigend bis zum höchsten Punkt bei der Schlundrüfi. Zurück ins Tal führt uns unser Weg zum Dorfplatz nach Igis, wo der verdiente Abschlusstrunk in der Krone nicht mehr weit ist.

La mort da l’Aratsch
Schon der Titel verrät, dass wir zur Zunge des Morteratschgletschers wandern. Viel ist passiert in den Jahren, als der Gletscher noch das ganze Hochtal im Engadin bedeckte! Wie der Tod des Jünglings Aratsch dem Gletscher seinen Namen gab und viele weitere Geschichten erfahren wir auf dem Weg zur Gletscherzunge. Zurück am Ausgangspunkt bei der Station Morteratsch versüssen wir uns die Wartezeit auf den nächsten Zug mit heisser Schokolade und einem Stück Engadiner Nusstorte.